Unsichtbare Modernisierung im historischen Flair 

 

Wir gratulieren unserem Kollegen Daniel Anspach zu seinem Artikel „Unsichtbare Modernisierung im historischen Flair“ im IKZ, dem Magazin für Gebäude- und Energietechnik. Herr Anspach beschreibt detailliert in seinem Bericht, wie man dank moderner Arbeitsweise mit 3D-CAD-Modellen und vorausschauender Planung, ein Gebäude aus der Gründerzeit wieder zum Leben erwecken kann, ohne dabei dem Stadtbild und dem Gebäude den historischen Charakter zu nehmen.

In direkter Nachbarschaft zur ungarischen und französischen Botschaft in der Wilhelmstraße 64 wurde das 1911 errichtete Gebäude für Abgeordnete des Deutschen Bundestages kernsaniert. Im Gebäude sind je Etage 16 Büroräume mit Vollklimatisierung entstanden.

Das Objekt weist einen typischen unterkellerten mehrgeschossigen Mauerwerksbau der Berliner Gründerzeit auf, in dem die wirtschaftlichen und effizienten TGA-Anlagen einzubringen sind. Diese anstehende Aufgabe, unter Beachtung der optimalen energetischen Bauweise und Betrieb der Haustechnik, wurde in Zusammenarbeit zwischen dem Architektenbüro Abelmann-Vielan-Pock (AVP) mit dem TGA Planungsbüro der Ebert-Ingenieure gemeistert.

Vom Erdgeschoß bis zum 5.OG sind die Kühldecken montiert. In den jeweiligen Räumen wurden immer die horizontalen Decken aktiviert. Als Besonderheit der Aktivierung wurde im Dachgeschoss sowohl die horizontalen als auch die geneigten Dachflächen und sogar die Decke der Gaube mit Kühldecken bestückt. Mit den zusätzlichen Flächen konnte der aktive Bereich nahezu verdreifacht werden.

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