
| Presseartikel | |||
| 2005 | 2006 | 2007 | 2008 | 2009 | 2010 | | |||
| Wenn Geräte eine Sprache sprechen | |||
| Viele Beispiele in Krankenhäusern zeigen, dass ein offener Kommunikationsstandard in der Gebäudeautomation die Versorgungssicherheit und die Energieeffizienz fördert
Am besten funktioniert die Gebäudeautomation im Krankenhaus, wenn niemand etwas davon bemerkt. Gebäudetechnik muss flexibel, ausfallsicher und erweiterbar sein. Ein offener Kommunikationsstandard ermöglicht die Integration unterschiedlicher Gewerke in die Leittechnik und vereinfacht den Betrieb und die Erweiterung der Gebäudeausrüstung. So können Betreiber und Planer ohne Rücksicht auf bestehende Systeme die am besten geeigneten Geräte auswählen und damit Zeit, Kosten und vor allem Energie einsparen. (...) Erweiterbare Mulivendor-Anlagen Im Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf wurden die Automationsstationen eines Neubaus mithilfe des BACnet/IP-Protokolls an die bestehende Gebäudeleittechnik (GLT) angebunden. Die Leitzentrale verwaltete bis dahin ca. 25.000 Hardwarepunkte. Durch den Neubau kamen 12.000 Datenpunkte hinzu. Das verantwortliche Planungsbüro, Ebert-Ingenieure, legte bereits in der Ausschreibung die für die Gewerke erforderlichen BACnet-Funktionalitäten fest. (...) Ein reibungsloser Datenaustausch zwischen Automations- und Managementebene erlaubt die zentrale Überwachung der Verbrauchsdaten und Anlagenzustände. Mit Blick auf eine energieeffiziente Nutzung können MSR-Anlagen zentral und automatisiert gesteuert, bei Bedarf aber auch manuell angepasst werden.(...) |
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| Autor: | Carolin Grehl | ||
| Quelle: | KTM Krankenhaus TECHNIK + MANAGEMENT, Ausgabe 12-2009, S. 38-41 | ||
| Dr. Peter Ramsauer begeistert die Ingenieure | |||
| Neuer Bundesminister verspricht auf AHO-Veranstaltung persönlichen Einsatz für die Belange von Ingenieuren und Architekten - Erste Zwischenergebnisse für weitere HOAI-Novelle sollem im August 2010 vorliegen. (...)
"Die HOAI ist von ganz wesentlicher Bedeutung. Eine gute HOAI ist eine gute Zukunftsinvestition für unser Land", betonte der Bundesminister und stellte fest, dass die Honorarordnung für Architekten und Ingenieure für das Planen und Bauen von ganz zentraler Bedeutung sei. (...) Er sagte dem Gastgeber, dem AHO-Vorsitenden und VBI-Vorstand Ernst Ebert, zu, in Belangen einer weiteren positiven Gestaltung der HOAI "engste Abstimmung" vorzunehmen. |
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| Quelle: | VBI nachrichten, Ausgabe 12-2009, S. 1-4 | ||
| Drei Gewinner beim Bamberger Modell | |||
| Grundregeln für Contracting-Projekte
Energiecontracting kann einen hohen Beitrag zur Nachhaltigkeit im Gebäudebereich liefern. Davon profitieren Auftraggeber, Contractor und Umwelt, jedoch nur wenn einige Grundregeln beachtet werden, wie das Beispiel des Bamberger Klinikums am Bruderwald zeigt.(...) Energiecontracting-Projekte bieten ein hohes Chancenpotenzial: Erhebliche Energieeinsparungen senken die Energiekosten und verringern die Umweltbelastungen. Das entlastet den Haushalt und sorgt für einen Imagegewinn durch den praktizierten Umweltschutz. Die energetische Sanierung und Installation neuer Anlagen steigert den Wert der Liegenschaft und führt gleichzeitig zu einer realen Entlastung des Haushalts.(...) Neben den baulich-technischen Kompetenzen sind nun insbesondere die betriebswirtschaftlichen Kenntnisse gefragt, damit alle Aspekte ausgewogen bewertet werden können. Gerade in dieser Phase eines Contracting-Projektes ist häufig erhebliche Aufklärungsarbeit nötig. So müssen allen Beteiligten - vom Entscheider bis zum betroffenen Techniker - die Begrifflichkeiten und Unterscheidungsmerkmale von verschiedenen Contracting-Modellen verständlich erläutert werden. "Häufig wird dies unterschätzt und die Projekte kommen dadurch unnötig in Schwierigkeiten, weil die Beteiligten in grundlegenden Punkten aneinander vorbeireden", weiß Weller. (...) |
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| Autor: | Robert Altmannshofer | ||
| Quelle: | Der Facility Manager, 12-2009, S. 6-8 | ||
| Building Automation - mit neuen Entwicklungen wächst die Anwendung | |||
| Kühlschränke mit Internetanschluss, Roboter als Haushaltshilfen oder das Zimmer, das den Bewohner mit sympathischer Stimme begrüßt - viele Dinge, die man mit Building Automation assoziiert, erscheinen recht futuristisch. Aber Building Automation ist längst Realität - in wesentlich nüchterneren Anwendungen wie zum Beispiel der Gebäudeklimatisierung oder bei Zutrittskontrollen. Prof. Dr. Werner Jensch, geschäftsführender Partner von Ebert-Ingenieure, einem der größten Planungsbüros für technische Gebäudeausrüstung in Deutschland: "Die Techniken für intelligente Gebäude sind heute alle vorhanden. Und in gewerblichen Gebäuden sind Automationslösungen auch schon sehr verbreitet." (...)
Prof. Jensch sieht daneben eine weitere Voraussetzung, die erfüllt sein muss, damit Building Automation im Heimbereich wächst: "Es gibt die verschiedenen Anwendungen, zum Beispiel Jalousiensteuerung oder Einbruchmeldeanlagen, noch nicht vorkonfektioniert." Was fehlt, sind also zur Zeit noch Komplettpakete, die man im Baumarkt kaufen kann. (...) |
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| Quelle: | TQ THE QUITESSENCE, Ausgabe 05-2009, S. 49-53 | ||
| Nachgefragt - ASHRAE-zertifiziert: Sechs Fragen an Oliver Baumann | |||
| (...) Der Cx-Prozess, oder auch das Commissioning (Cx), spielt eine wichtige Rolle bei der Verbesserung der Leistungsfähigkeit eines Gebäudes. Der Cx-Prozess dient der funktionalen Qualitätssicherung. Dabei werden alle einzelnen gebäudetechnischen Anlagen und Systeme im Rahmen eines geplanten Inbetriebnahme- und Optimierungsprozesses bis in den laufenden Betrieb aufeinander abgestimmt. (...) Interview: Sabine Andresen |
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| Quelle: | cci, Ausgabe 11-2009, S. 7 | ||
| Gestiegene Ansprüche | |||
| Die Entwicklung zeigt es: Auch in der Gemeinschaftsverpflegung spielt eine attraktive und technisch druchdachte Raumgestaltung eine immer größere Rolle.
Veränderte Essgewohnheiten und damit andere Zeittakte (beispielsweise ohne zentrale Mahlzeiten) haben zu einem Umdenken beim Speisenangebot und damit zu einer völlig neuen Präsentation geführt - in Betriebskantinen, Behörden, Krankenhäusern, im Seniorenheim. Die reine Ausgabe per "Massenabfertigung" und das Tellergericht auf dem Tablett an uniformen schlichten Tischen und auf langweiligen, stapelbaren Plastikstühlen sind passé. In der GV haben vielschichtige Konzepte Einzug gehalten. Diese reichen vom Buffet mit integriertem Frontcooking über Cafeteria-Lösungen bis hin zu Freizeitinseln mit Lounge- oder gar Barcharakter. (...) "Wir erleben in unserer Konzeptarbeit fast täglich, dass man mit dem Kunden zuerst die Grundsätze der GV diskutieren muss", so Markus Tust, Geschäftsführer von der Ebert-Project & Design GmbH. "Bevor wir über Details zur Buffettechnik oder über aktive Gästezonen mit Frontcooking sprechen, bringen wir drei goldene Regeln rund um den Faktor Mensch ins Spiel." (...) Der Gast als Dreh- und Angelpunkt. (...) Der Mensch - das Personal. (...) Investition am Gast. (...) |
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| Quelle: | gv-kompakt, Ausgabe 11-2009, S. 34-37 | ||
| Klinikum Wolfsburg mit BACnet stufenweise modernisiert | |||
| Im Klinikum Wolfsburg realisierte die Firma Ebert-Ingenieure ein Multivendor-Gebäudeautomationssystem. Bei der stufenweisen Sanierung und Erweiterung der Gebäudekomplexe kamen die Vorteile des offenen BACnet Standards zum Tragen.
Das Klinikum der Stadt Wolfsburg behandelt jährlich rund 28.000 Patienten stationär. (...) Ein wichtiger Meilenstein dieses Sanierungs- und Ausbaukonzeptes war der Neubau des Bettenhauses G mit seinen kleineren patientenfreundlichen Raumeinheiten, das 2005 eröffnet wurde. Der anschließende Umbau von Haus C 2007 und die Verbindung der beiden Gebäude fanden nicht nur aus herkömmlich bautechnischer Sicht statt, sondern auch hinsichtlich der Gebäudeautomation und Anlagensteuerung. (...) Gerade für einen stufenweisen Ausbau separater und unabhängiger Gebäudeteile mit mehreren Bauabschnitten - wie in diesem Fall fast über ein Jahrzehnt - eignet sich BACnet. Man kann jederzeit den neuesten Stand der Technik im Bauabschnitt ausschreiben und an die bestehende zentrale Leitwarte andocken. Gleichzeitig begibt man sich nicht in die Abhängigkeit eines Herstellers und hält sich die Optionen für künftige Ausbaustufen offen. Gerade im Bereich der Basisfunktionalität und bei dieser Flächengröße kommen die Vorteile von BACnet eindeutig zur Geltung. |
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| Autor: | Claus Roicke, Ebert-Ingenieure GmbH & Co. KG, Competence Center Automation und Kommunikation, Nürnberg | ||
| Quelle: | BACnet Europe Journal, Ausgabe 11, Oktober 2009, S. 18-19 | ||
| Schlemmer-Arena | |||
| Seit Mitte August verfügt die BayArena über ein neues, abgestimmtes Gastronomie-Gesamtkonzept mit einem offen gestalteten VIP-Bereich im 2. Obergeschoss. Dessen Herzstück ist eine hochflexible Buffetanlage, mit der die Arbeitsabläufe und die Speisenpräsentation neu definiert werden. (...)
"Wir mussten ein hohes Maß an Flexibilität und Dienstleistungsbereitschaft mitbringen, aber vor allem waren Innovationen gefragt. Alles in allem, bewegen wir uns heute als Stadiongastronom in einer neuen Dimension", fasst Jürgen Wester, Betriebsleiter der Bayer Gastronomie und verantwortlich für den neuen VIP-Bereich West, die Anforderungen an den Caterer zusammen. (...) Als erfahrenem Küchenmeister oblag Thomas Mertens von Ebert-Project & Design die Projektleitung. "Wir haben die Entwurfsplanung optimiert, um mehr Arbeits- und Anrichteflächen zu schaffen. (...) Im vorderen Bereich der Buffetanlage gibt es Arbeitsbereiche, in denen der Systemwechsel unsichtbar für den Gast stattfindet, den Mitarbeitern aber aufgrund der Bandbreite an technischen Möglichkeiten eine große Flexibilität ermöglicht. Das schlägt sich wiederum in einem vielseitigeren Angebot für den Gast nieder", führt Thomas Mertens aus. (...) |
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| Autor: | Marco Theimer | ||
| Quelle: | GVmanager, Ausgabe 10-2009, S. 46-48 | ||
| Ein Winkel, der Maßstäbe setzt | |||
| Katharinum wertet die Leipziger Innenstadt auf - Kondor Wessels strebt für Gebäude erste LEED-Zertifizierung in Mitteldeutschland an
Hier hat das moderne Bauen Einzug gehalten. Das Wohn- und Geschäftshaus Katharinum, eines der momentan bedeutensten Entwicklungen im Herzen der Leipziger Innenstadt, ist städtebaulich ein Schmuckstück und bildet somit das neue Tor zur nördlichen Innenstadt. Aber auch ökologisch setzt das Gebäude neue Maßstäbe im innovativen Bauen. So ist der Winkel am Bildermuseum das erste Gebäude in Mitteldeutschland, das eine LEED-Zertifizierung bekommt. (...) Lutz Miersch von der Ebert-Consulting Group und veranstwortlich für die LEED-Bewertung des Katharinums: "Die Zertifizierung von Gebäuden nach klar definierten Kriterien hat in den vergangenen drei bis vier Jahren enorm an Bedeutung gewonnen. Schließlich achten Investoren und Mieter zunehmend darauf, einen Beitrag zur Eindämmung der Erderwärmung zu leisten, auch über gesetzliche Vorgaben hinaus." (...) Hinter der Neuinterpretation einer Gründerzeitfassade steckt eine hochwertige und Ressourcen sparende Ausstattung. Der Verbrauch liegt um 22 Prozent unter den Werten der aktuellen deutschen Energiesparverordnung (EnEV 2009). Der Winkel in der Katharinenstraße bietet eine kontrollierte Wohnraumlüftung; es wird viel mit natürlicher Luftzirkulation gearbeitet. Punkte erhält das Projekt Katharinum auch dafür, dass das Gelände durch den Bau von Ablagerungen befreit wurde. "Das Eckgebäude folgt dem ganzheitlichen Ansatz von LEED - vom Bauprozess bis zum Betrieben des Gebäudes. Es leistet damit einen wichtigen Beitrag, dass eine gesunde Umwelt - innerhalb wie außerhalb des Gebäudes - entsteht", so Miersch. Die endgültige Zertifizierung erfolgt, wenn das Gebäude fertig gestellt ist. (...) |
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| Quelle: | Leipziger Volkszeitung, Sonderbeilage Gewerbeimmobilien, 30.09.2009, S. 5 | ||
| Top-Location für Bayer-Kicker & Fans | |||
| Passend zum Start der neuen Bundesligasaison wartete die BayArena in Leverkusen mit einem Ausbau der Sitzplätze um 8.000 auf insgesamt 30.000 auf (davon 2.400 im Hospitality-Bereich, bisher 800). (...) "Wir haben mit dem innovativen Umbau seitens unseres Gastronomiekonzeptes Schritt gehalten und planen, unseren Umsatz zu verdoppeln", erklärt Axel Fischer, Geschäftsführer Bayer Gastronomie, der das Stadion als Caterer betreut. (...) Die große Herausforderung war, einem der modernsten Fussballstadien Deutschlands ein entsprechendes gastronomisches Konzept maßzuschneidern. Der Anspruch lautet: Angefangen vom Einrichtungsdesign über das Mobiliar und die Kleidung der Servicekräfte bis hin zum Foodkonzept soll die neue BayArena einmalig in Deutschland sein. Künftig wird jeder Spieltag durch ein bestimmtes Foodthema flankiert. (...) Mit dem gastronomischen Gesamtkonzept von Ebert-Project & Design konnten mittels neuer Struktur und Technik die 14 alten Kioske nahtlos integriert werden. Dies sparte nicht nur Kosten, sondern über die Modernisierung wird gleichzeitig der Energiebedarf gesenkt. |
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| Quelle: | gv-praxis, Ausgabe 10-2009, S. 51 | ||
| Intelligente Prozesse helfen, Energie und Kosten zu sparen | |||
| Im Zuge der Ressourcenknappheit sollen Gebäude grüner werden, sprich: Weniger Energie verbrauchen. Ein Aspekt, um in großen Immobilienkomplexen Energie zu sparen, ist das Zusammenspiel aller energetischen Verbraucher innerhalb des Gebäudes. Mit einer modernen Hausleittechnik lassen sich wertvolle Ressourcen sparen.
Stuttgart. Unter den Begriff "Green Building" fällt im allgemeinen die Herausforderung, bei Gebäuden (im Bau und im Betrieb) möglichst viele Ressourcen zu sparen. (...) Der Gebäudeautomation kommt dabei eine besondere Rolle zu, denn schließlich liegen in diesem Bereich große Möglichkeiten der Energieeinsparung. "Grundsätzlich geht es darum, Wärmeverluste zu minimieren", sagt Thorsten Huff, der als beratender Ingenieur der makon Investoren beim Bau von Gebäuden berät. Ein Augenmerk liegt deshalb auf der Gebäudehülle, ein weiteres darauf, eine effiziente Technik bei der Bereitstellung von Wärme (und Kälte) zur Verfügung zu stellen. Heute versucht man, Anlagen zur Wärme- und Kälteerzeugung und Lüftungsanlagen an den wirklichen Bedürfnissen auszulegen. (...) |
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| Autor: | Rüdiger Sinn | ||
| Quelle: | Staatsanzeiger, 09.10.2009, S. 10 | ||
| Kongress in der Medicallounge | |||
| Health Care Buildings
"Nachhaltige Gebäudekonzepte und neue Betreibermodelle" standen im Mittelpunkt des Health-Care-Building-Kongress Ende Mai in Berlin. Eingeladen dazu hatten die Akademie der Medicallounge in Zusammenarbeit mit dem VBI und dessen Arbeitskreis Gesundheitsbau und Wellness, den Architekten für Krankenhausbau und Gesundheitswesen im Bund Deutscher Architekten BDA, der Deutschen Krankenhausgesellschft DKG und der Fachvereinigung Kankenhaustechnik FKT. (...) Im Mittelpunkt des Programms rund um die Soziale Infrastruktur standen daher Themen wie Wohnen und Pflege im Alter, Neue Modelle für Medizinische Versorgungszentren, Patientenhotels und die damit jeweils verbundenen Qualitätsansprüche seitens der Nutzer und der Betreiber. (...) VBI-Vizepräsident Ernst Ebert unterstrich zur Eröffnung einmal mehr die verantwortliche Rolle der Ingenieure für die gebäudetechnische Funktionalität von Gesundheitsbauten und deren effizienten Betrieb etwa durch zeitgemäße Facility-Management-Lösungen oder Energie-Einspar-Contracting-Modelle. (...) |
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| Quelle: | BERATENDE INGENIEURE, Ausgabe 7/8- 2009, S. 18 | ||
| Zwei Tage im Zeichen der Weiterbildung | |||
| Ganz im Zeichen neuer Lösungen für die integrierte Gebäude- und Anlagenplanung stand ein vom Dortmunder Pumpenspezialist Wilo und dem Energieversorger RWE Ende Mai 2009 veranstalteter Planerkongress. Rund 300 Architekten, Fachplaner und Energieberater informierten sich in Bonn über aktuelle Technologietrends und Planungsansätze. (...)
Ganzheitliche Systembetrachtung in der Gebäudeplanung Mit dem Thema "GreenBuilding" hatte Dipl.-Ing. Dieter Leipoldt, geschäftsführender Gesellschafter der Ebert-Ingenieure GmbH & Co. KG in Nürnberg, den Reigen hochkarätiger Referenten am ersten Tag eröffnet. Er hob hervor, dass Nachhaltigkeit unter einem ganzheitlichen Systemblickwinkel mehr als Energieeffizienz ist und dass die weitere Optimierung des Nutzerkomforts zu den zentralen Herausforderungen der Planungs- und Baupraxis zählt. Vor welchen Herausforderungen Bauherren, Planer und Hersteller heute und in Zukunft im Hinblick auf das "GreenBuilding" stehen, veranschaulichte er anhand erster bereits realisierter Praxisbeispiele. (...) "Die Bewertung von nachhaltigen Gebäudekonzepten über die Energieeffizienz hinaus und die Vergleichbarkeit wird in den nächsten Jahren insbesondere für die Vielzahl an sanierungsbedürftigen Gebäuden im Bestand ein essentielles Thema - eine neue Chance für den durchgängigen Einsatz innovativer Technologien", schloss Leipoldt. (...) |
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| Quelle: | IKZ-FACHPLANER, Ausgabe Juli 2009, S. 22-24 | ||
| Einflussmöglichkeiten durch Zertifizierung | |||
| Wird ein Gebäude durch ein Zertifikat grüner?
Alle Zertifizierungssysteme - vom amerikanischen LEED über BREEAM in England, CASBEE in Japan, HQE in Frankreich und Green Star in Australien - verfolgen die Zielsetzung, die Nachhaltigkeit von Gebäuden qualifiziert zu quantifizieren und Gebäude als eine Einheit in ihrer Umwelt zu betrachten. Dabei greifen diese Systeme stets auf die jeweiligen, landestypischen Standards und Vorschriften wie beispielsweise ASHRAE für die USA oder DIN- bzw. EN-Normen zurück.(...) Die Philosophie eines GreenBuilding sieht Gebäude in sich als einen Gesamtkomplex eingebunden in die Umwelt. Am Anfang steht auch hier die Frage: Was will der Kunde? Will er ein Grünes Gebäude aus Überzeugung und verfolgt einen ökologischen Ansatz? Wie detailliert soll sich dies im Gesamtkonzept widerspiegeln? Bezieht sich die Sichtweise auf den Part Energie oder greift er weiträumiger Aspekte/Thematiken auf? Will er einen Mehrwert auch an weichen Faktoren wie Raumluftkomfort? Möchte er den Mehrwert durch ein Zertifikat bestätigt bekommen? Wie weitsichtig im Ansatz ist seine Perspektive in Bezug auf den Lebenszyklus eines Gebäudes und möchte er für sein Gebäude ein Optimum an technischer Lösung erzielen? (...) Wie im Bereich der Bioprodukte können Zertifizierungssysteme als Gütesiegel oder Label die Transparenz erhöhen, Wertigkeit und Vergleichbarkeit näher definieren. Dabei stellen die Zertifizierungssysteme eine, auf einem breiten gesellschaftlichen Konsens beruhende Beschreibung eines nachhaltigen Gebäudes dar. Welches Zertifikat für welches Projekt das Richtige ist, definiert sich neben der Verfügbarkeit für den spezifischen Gebäudetyp in erster Linie über die Philosophie und Ausrichtung des Immobilienbesitzers. (...) |
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| Autor: | Thilo Ebert, Ebert-Consulting Group GmbH & Co. KG, Dieter Leipoldt, Ebert-Ingenieure GmbH & Co. KG, Nürnberg | ||
| Quelle: | Licht Architektur Technik, Ausgabe 03-2009, S. 46-49 | ||
| Mein Zertifikat - Dein Zertifikat - Ein Zertifikat für alle? | |||
| Der aktuelle Status-Quo für GreenBuildings und die Rolle des FM bei Zertifizierungssystemen
Endlich hat Deutschland sein eigenes Zertifikat für nachhaltige Gebäude. Im Januar wurde auf der BAU das neue Deutsche Gütesiegel Nachhaltiges Bauen der DGNB mit seinen ersten Pilotprojekten vorgestellt - aktuell für Büro- und Verwaltungsbauten. Die lange Durststrecke für ein eigenes deutschland-spezifisches, umfassendes Bewertungssystem nachhaltiger Gebäude scheint damit überwunden und der Anschluss an international etablierte Systeme sollte sukzessive überbrückt werden können. (...)
Die Idee der Umsetzung von nachhaltigen Gebäuden über die rein energetische Betrachtung hinaus ist nicht so neu, wie sie durch die Einführung der beschriebenen Zertifizierungssysteme für Green Building in Deutschland erscheint. So wird bereits seit Einzug des Facility Managements in Deutschland Anfang bis Mitte der 90er Jahre verstärkt im Rahmen des planungs- und baubegleitenden FM der Gedanke der Nachhaltigkeit von Gebäuden umgesetzt.(...) Im Kriteriensteckbrief 47 der DGNB sind die Voraussetzungen für eine optimale Nutzung und Bewirtschaftung als Kriterium der DGNB-Zertifizierung definiert. Hier ist die Erstellung von Prüf-, Inspektions- und Wartungsplänen ebenso von Bedeutung wie die Dokumentation. Gerade das Facility Management liefert die Basis für die Erfüllung dieses Bewertungskriteriums, da hier von besonderer Bedeutung eine durchgängige, aktuelle und betriebsorientierte Dokumenttion ist. Während in der LEED-Zertifizierung die Lebenszykluskosten nur eine untergeordnete Rolle spielen, so ist diese klassische FM-Disziplin gerade im Zertifizierungsprozess nach DGNB von zentraler Bedeutung. (...) |
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| Autor: | Thilo Ebert, Ebert-Consulting Group GmbH & Co. KG, Richard Weller, makon GmbH & Co. KG, Nürnberg | ||
| Quelle: | Facility Management Ausgabe 03-2009, S. 21-25 | ||
| Grün ist nicht gleich Grün - Einblicke in das LEED-Zertifizierungssystem | |||
| Die USA sind nicht gerade für ökologisches und energieeffizientes Bauen bekannt. Umso erstaunlicher ist es, dass das LEED-Zertifizierungssystem (Leadership in Energy & Environmental Design) neben anderen landesspezifischen Systemen wie z.B. BREEAM in England, CASBEE in Japan, HQE in Frankreich, Green Star in Australien und jetzt auch DGNB in Deutschland, eine Vorreiterrolle bei der Zertifizierung von GreenBuildings eingenommen hat. Für international agierende Unternehmen geht zur Zeit kein Weg an LEED vorbei, da dieses System weltweit Anwendung findet - es sind derzeit bereits über 20.000 Gebäude in 76 Ländern für eine LEED-Zertifizierung angemeldet. |
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| Autor: | Oliver Baumann, Claudius Reiser und Jochen Schäfer, Ebert & Baumann Consulting Engineers, Inc., Washington | ||
| Quelle: | bauphysik Ausgabe 02-2009, S. 99-105 | ||
| Die Amerikaner holen rasant auf | |||
| Ökologisches Bauen steht in den USA hoch im Kurs - gut für die Ebert-Gruppe, die seit mehr als 35 Jahren für Planung und Dienstleistungen rund um die technische Ausstattung sowie nachhaltiges Bauen und energieeffizientes Betreiben von Gebäuden steht. In Washington D.C. errichtete das Nürnberger Unternehmen 2006 sein zweites internationales Standbein nach Moskau. markets sprach mit Oliver Baumann, Partner und President der Ebert & Baumann Consulting Engineers, über das US-Geschäft. (...) |
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| Autor: | Oliver Baumann, Ebert & Baumann Consulting Engineers, Inc., Washington | ||
| Quelle: | markets Ausgabe 02-2009, S. 14 | ||
| Nachhaltigkeit messbar machen | |||
| Bewertung. Der Reiz des Nachhaltigen ist flüchtig, denn es ist nicht monetär darstellbar: Konventionelle Methoden erfassen das Thema nicht. Die Universität Stuttgart hat Ansätze untersucht, die Auswege aus dem Dilemma zeigen.
(...) Im Gegensatz zu den konventionellen Bewertungsmethoden, welche nicht in der Lage sind, nachhaltige Gebäudeeigenschaften angemessen monetär abzubilden, ist die hedonistische Preisermittlungsmethode hierzu grundsätzlich geeignet. In Österreich wurden Wertermittlungen bereits unter Anwendung der hedonischen Preisermittlungsmethode durchgeführt (sogenannte Wiener Immobilienbewertung). Allgemein geht die hedonische Preisermittlungsmethode von einem Zusammenhang zwischen dem Marktwert einer Immobilie und dem am Markt zu erzielenden Preis aus. Dieser Zusammenhang wird durch eine lineare Funktion, die Regressionsgleichung, beschrieben. Die Addition der Werte der jeweiligen Eigenschaften ergibt den Marktwert der Immobilie. (...) Die Bedeutung und die positive Wirkung nachhaltiger Immobilien stehen unter sozialen und ökologischen Aspekten außer Zweifel. Dem gegenüber steht die Tatsache, dass Investitionen vor allem unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten getätigt werden. Insbesondere vor dem Hintergrund der derzeitigen Marktentwicklung ist daher in zahlreichen Fällen die Investition in eine nachhaltige Immobilie wirtschaftlich zu rechtfertigen. (...) |
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| Autor: | Miriam Waibel, Jones Lang LaSalle und Dr.-Ing. Thorsten Huff, makon GmbH & Co. KG, Stuttgart | ||
| Quelle: | Immobilienwirtschaft, 04-2009, S. 52-53 | ||
| CAFM-Marktübersicht - Marktkonsolidierung nicht in Sicht | |||
| Die neue Ausgabe der "Marktübersicht CAFM-Software 2009" ist der beste Beleg dafür, dass in jeder Krise auch Chancen stecken: 36 Anbieter von CAFM-Software stellen in diesem Jahr ihre Software-Lösungen vor, mit denen sie zur Effizienzsteigerung bei ihren Kunden beitragen wollen. (...) Die Anwendungsschwerpunkte von CAFM-Software sind in der Marktübersicht in technische, infrastrukturelle, kaufmännische und übergeordnete Funktionalitäten eingeteilt. Für jeden der Bereiche werden in den Datenblättern verschiedene Leistungen aufgeführt und deren Unterstützung durch die jeweilige Software gekennzeichnet. "In den vergangenen Jahren war hier eine deutliche Untergewichtung der kaufmännischen Funktionalitäten festzustellen. Jetzt ist eine leichte Besserung zu verzeichnen: Mit 19 Anwendungen decken erstmals über die Hälfte der Programme mehr als ein Drittel aller abgefragten kaufmännischen Funktionalitäten ab", berichtet Opic. Der Nachholbedarf gegenüber den Funktionalitäten für das technische und infrastrukturelle Gebäudemanagement ist aber nach wie vor groß. Hier decken über 80 Prozent die Aufgaben zu mehr als zwei Drittel ab. (...) |
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| Autor: | Robert Altmannshofer im Interview mit Marko Opic, makon GmbH & Co. KG, Nürnberg | ||
| Quelle: | Der Facility Manager, 04-2009, S. 26-28 | ||
| The Change is On | |||
| Die USA auf dem Weg zur Energieeffizienz
Am 17. Februar 2009 hat Präsident Barack Obama das größte Konjunkturpaket in der Geschichte der USA unterschrieben, das mit einem Volumen von 787 Mrd. US-$ die US-Wirtschaft ankurbeln und auf eine solidere Grundlage stellen soll. Ein Teil des Geldes soll in Energieeffizienzmaßnahmen für Gebäude fließen. Die Entwicklungen, die sich bereits in den letzten Jahren angedeutet haben, werden konkret. (...) Die Idee, die USA unabhängig von Ölimporten zu machen, ist zwar nicht neu, durchaus aber die konkreten Vorgaben, diese Zielsetzung in erster Linie über Energieeffizienz und den Einsatz von erneuerbaren Energieträgern zu erreichen. Anstatt von der Erschließung neuer Förderfelder zu reden, wird jetzt die Richtung vorgegeben mehr Öl einzusparen, als derzeit aus dem Mittleren Osten und Venezuela zusammen importiert wird. Ein weiterer Plan sieht vor, bis 2012 mindestens 10 % der Stromerzeugung mit erneuerbaren Ressourcen, bis 2025 sogar 25 % zu erzeugen. Ein zusätzliches, umfassendenderes Programm soll die Treibhausgasemissionen bis 2050 um 80% reduzieren. Das Konjunkturpaket zeigt bereits erste positive Auswirkungen. Öffentliche Institutionen wie Museen, Schulen und Universitäten holen Pläne für Modernisierungen oder Neubauprojekte aus der Schublade, die teilweise seit Jahren auf Eis lagen. Die größte Herausforderung dabei ist, das vorhandene zusätzliche Geld innerhalb kurzer Zeit sinnvoll zu nutzen, was aufgrund des Gesamtvolumens an Projekten und unterschiedlicher Größen relativ problematisch sein wird. In den USA sind Gebäude für rund 40 % des gesamten Primärenergieverbrauchs verantwortlich - eine Größenprdnung, die auch für Deutschland bzw. Europa und die meisten Länder der Welt Gültigkeit hat, Insgesamt verbucht die USA mit knapp 5 % Anteil an der Weltbevölkerung 21,7 % des gesamten weltweiten Primärenergieverbrauchs; (...) ...dürfen deshalb die regionalen Initiativen nicht übersehen werden, die bereits seit mehreren Jahren - sogar Jahrzehnten - ökologisches und energieeffizientes Bauen fördern. Es ist allgemein bekannt, dass hier der Staat Kalifornien eine Sonderstellung einnimmt und einen um rund 50 % geringeren Pro-Kopf-Energieverbrauch aufweist als der US-Durchschnitt. Ein Ergebnis, das aus einer konsequenten Energiepolitik über mehrere Jahrzehnte resultiert.(...) |
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| Autor: | Oliver Baumann, Ebert & Baumann Consulting Engineers, Inc., Washington | ||
| Quelle: | TAB Ausgabe 04-2009, S. 28-32 | ||
| Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf - Einsatz von BACnet zur Lebensrettung | |||
| Kontinuierlich neue Herausforderungen im Leistungsumfeld von Kliniken stellen die Technische Gebäudeausrüstung und insbesondere deren Vernetzung und Feinabstimmung durch die Gebäudeautomation vor neue Herausforderungen. Gerade im hoch spezialisierten Klinikumfeld ist die Gewährleistung eines laufenden Betriebs zur Versorgungssicherheit von essentieller Bedeutung.
Das Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf stand im Frühjahr 2004 vor der Aufgabe, die Automationsstationen seines Neubaus Klinikum West an die bestehende Gebäudeleittechnik anzubinden. Neben der wirtschaftlichen und technischen Umsetzbarkeit war es wichtig, auf einen hohen technischen Standard zu setzen, da der technische Fortschritt nicht still steht und ein Universitätsklinikum hohe Ansprüche an ein Technikkonzept stellt. Ebert-Ingenieure als verantwortliches Planungsbüro entschied sich deshalb im Gewerk Gebäudeautomation für den Einsatz des firmenneutralen Protokolls BACnet/IP, um die neuen Automationsstationen an die bestehende Leitzentrale anzubinden. Bereits in der frühen Planungsphase war es Ebert-Ingenieure wichtig, die Wünsche des Betreibers genau zu identifizieren und die Eckpfeiler des neuen integrierten BACnet-Systems zu definieren. (...) |
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| Autor: | Oliver Skowasch, Ebert-Ingenieure GmbH & Co. KG, Competence Center Automation und Kommunikation, Nürnberg | ||
| Quelle: | BACnet Europe Journal, Ausgabe 10, März-2009, S. 8-9 | ||
| Kontrollierte Effizienz in der TGA | |||
| Mit funktionaler Qualitätssicherung optimierte Anlagen planen und betreiben
Die Kombination von Gebäudehülle und Anlagentechnik ist für jedes Gebäude einzigartig und erfordert komplexe Planungs- und Ausführungsprozesse. In der technischen Gebäudeausrüstung (TGA) gibt es bis jetzt aber kein Instrument der Qualitätssicherung der Prozesse. Der Ansatz der funktionalen Qualitätssicherung soll dafür sorgen, dass die installierte Anlagentechnik die Erwartungen hinsichtlich Leistung, Funktion und Effizienz erfüllt. Die Funktionale Qualitätssicherung (FQS) ist eine Methode, die den Prozess der Planung, der Errichtung und Inbetriebnahme der TGA verbessert. Damit wird dem Bauherrn die geplante und vertraglich festgelegte Funktion und Leistung zugesichert. Nach dem Gebäudebezug ist der Betreiber in der Lage durch die regelmäßige Anwendung der Methode das Gebäude nachhaltig zu betreiben. Die Methode verbessert die Koordination zwischen allen Projektbeteiligten und sichert den Informationsfluss von einer zur nächsten Projektphase. Hierzu werden die funktionalen Kriterien und Anforderungen der Anlagentechnik genau definiert, geprüft, dokumentiert und bewertet. Dadurch können Probleme frühzeitig erkannt und Lösungen erarbeitet werden, die zu einer Gebäudeübergabe mit weniger Mängeln als üblich führen. (...) |
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| Autor: | Marios Ioannidis, Ebert-Ingenieure GmbH & Co. KG, Competence Center Automation und Kommunikation, Projektleiter Gebäudeautomation, München | ||
| Quelle: | cci, Ausgabe 03-2009, S. 13-14 | ||
| Zertifizierte Nachhaltigkeit made in Germany | |||
| Auf der Bau Anfang Januar in München feierten Vordenker und Wegbereiter des "Deutschen Gütesiegels für Nachhaltiges Bauen" Premiere: Die ersten 16 Gebäude, ihre Bauherren und Schöpfer wurden mit Gold, Silber und Bronze ausgezeichnet. Mit dem neugeschaffenen Label ist die Deutsche Gesellschaft für nachhaltiges Bauen DGNB angetreten, dem deutschen Know-how-Vorsprung in Sachen Gebäudeenergieffizienz und ökologisch Bauen einen Markennamen zu verschaffen.(...)
Auch der erste Meilenstein ist genommen: Das "Deutsche Gütesiegel für nachhaltiges Bauen" ist in der Welt und muss sich gegen die weit eingägigeren Begriffe wie Green Building und LEED, das amerikanische Nachhaltigkeitszertifikat für Leadership in Energy and Environmental Design, durchsetzen. Kräftigen Flankenschutz verspricht das Bundesbauministerium, das die eigenen Aktivitäten in Sachen Energieeffizienz, Ressourcenschutz und Wohn- bzw. Arbeitsgesundheit, niedergelegt im hauseigenen Leitfaden zum nachhaltigen Bauen, zugunsten des deutschen Gütesiegels mit den DGNB-Aktivitäten zusammengeführt hat. (...) Zur Pilotphase gehörte auch die Akkreditierung und Schulung der ersten Auditoren. Die kamen aus den Reihen der DGNB-Mitgliedsunternehmen und brachten als entscheidende Qualifikation Know-how als erfahrene Ingenieure oder Architekten und entsprechende Referenzen beime nergieoptimierten Bauen mit. Thilo Ebert von der Ebert-Consulting Group, München, gehört zu den Auditoren der ersten Stunde. Er begleitet als Auditor derzeit das Projekt "Tower 158" in Frankfurt/M., das auf der Bau in München per Vorzertifikat Siberstatus in Sachen Nachhaltigkeit bescheinigt bekam. "Wir haben uns in mehreren Workshops mit den Systemgrundlagen vertraut gemacht, dazu kam ein reger Erfahrungsaustausch zwischen den Pilotauditoren", sagt er über die ersten Schritte zum neuen Arbeitsgebiet. Wenn der Bauherr wie beim Tower 158 von Beginn der Planung an die Zertifizierung anvisiere, also die DGNB-Kriterien planungsbegleitend wirksam werden, begleite der Auditor die Planung schon in den frühen Phasen, wo bekanntermaßen ds größte Optimierungspotenzial steckt. (...) |
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| Autor: | Ines Bronowski | ||
| Quelle: | Beratende Ingenieure, Ausgabe 1/2-2009, S. 16-19 | ||
| Ein optimales Ensemble im Park | |||
| Das Hörsaalzentrum Campus Westend der Goethe-Universität Frankfurt am Main
Mit dem Umzug des geisteswissenschaftlichen Institutes der Goethe-Universität Frankfurt am Main in das denkmalgeschützte IG-Farben Hochhaus im Frankfurter Stadtteil Westend, übernahm die Universität ein Gebäude von herausragender architektonischer und städtebaulicher Qualität. In der umgebenden Parkanlage entsteht der modernste Universitätscampus Deutschlands mit Hörsaalzentrum, Mensa, Verwaltungs- und Institutsgebäuden. (...) Das neue Zentrum des ersten Bauabschnittes zur Erweiterung der Goethe-Universität am Campus Westend ist zum Wintersemester 2008/2009 in Betrieb gegangen und bietet den Studenten ein optimales Raumnutzungsangebot - detailliert sind Sicht- und Lichtverhältnisse mit der Technik aufeinander abgestimmt. Mit dem hohen Standard an individueller Technik am Sitzplatz und im gesamten Gebäude trägt man den neuesten technischen Medienanforderungen Rechnung. (...) Neben den hohen technischen Anforderungen an die Planung wurde hier erstmalig auch ein Projekt im Rahmen einer ARGE zwischen Architekten und TGA-Planern realisiert, das einen hohen Erfahrungsschatz für alle Beteiligten birgt und die konservative HOAI-Sichtweise von einem neuen Blickwinkel betrachtet. |
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| Autor: | Michael Rösch, Ebert-Ingenieure GmbH & Co. KG, Nürnberg und Ferdinand Heide Architekt BDA, Frankfurt am Main | ||
| Quelle: | TAB, Ausgabe 02-2009, S. 26-35 | ||
| Sieben Schritte | |||
| Bestandsaufnahme beim Corporate Real Estate Management
Auch bei kleineren und mittleren Unternehmen ist eine strukturierte Bestandsaufnahme als Grundlage des CREM mit vertretbarem Aufwand machbar. Dafür stehen nachweislich optimierte Ergebnisse hinsichtlich Bewirtschaftung, Produktivität oder Effizienz. Corporate Real Estate Management (CREM), das ursprünglich aus dem angloamerikanischen Raum stammt, wird bereits heute von Konzernen und Großunternehmen angewendet. Die Frage ist, wie das CREM effektiv und mit vertretbarem Aufwand auch bei mittelständischen Unternehmen umgesetzt werden kann. Bestandsaufnahme und Bewertung stellen in diesem Zusammenhang die Voraussetzung für eine Optimierung sowohl der einzelnen Immobilie als auch des gesamten Immobilienbestandes dar. Bisland existieren aber insbesondere für mittelständische Unternehmen nur wenige standardisierte Methoden und Instrumente, auf die zurückgegriffen werden kann. Deshalb sollen Struktur und Vorgehensweise einer themenübergreifenden Bestandsermittlung aufgezeigt werden, mit der vergleichsweise einfach ein CREM eingeführt werden kann. Ziel ist der Aufbau eines aktuellen und angepassten Datenbestandes, der die notwendigen Informationen für eine Bewertung und damit für die Optimierung der Immobilie liefert. (...) |
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| Autor: | Dipl. Wirt.-Ing. Sophia Baronowsky, Dress & Sommer Projektmanagement und bautechnische Beratung GmbH und Dipl.-Ing. Thorsten Huff, makon GmbH & Co. KG, Stuttgart | ||
| Quelle: | industrieBAU, Ausgabe 01-2009, S. 49-51 | ||
| Helfer im Einsatz | |||
| Unternehmen - Mit dem Bewusstsein für Energieeffizienz wächst der Markt für neue Dienstleistungen. Wir stellen die wichtigsten Problemlöser vor.
In vielen Heizzentralen schlummert ungeahntes Potenzial. Eine Energieeinsparung von zwanzig bis dreißig Prozent ist alleine durch eine optimierte Anlagentechnik möglich, wenn der Eigentümer einen Analytiker ranlässt. Diese Dienstleistung läuft unter der Bezeichnung Energiecheck oder Energieoptimierung und wird hauptsächlich von Ingenieurgesellschaften (...) angeboten. Die Sparvorschläge wirken oft ebenso einfach wie einleuchtend. Matthias Domke, Leiter Energieplanung bei Ebert-Ingenieure, nennt als Beispiel ein Münchner Bürohaus aus den 1970er Jahren, dessen Betrieb optimiert wurde: 35 Prozent weniger Wärmeverbrauch, 13 Prozent weniger Strom. (...) Investitionen von 56.000 Euro ließen die Verbrauchskosten um 28.000 Euro im Jahr sinken. Eine derartig kurze Amortisationszeit sei typisch für die energetische Betriebsoptimierung, sagt Domke. Mit einer grundlegenden energetischen Sanierung seien dagegen deutlich höhere Investitionen, aber auch höhere Einsparpotenziale verbunden. (...) |
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| Autor: | Roswitha Loibl | ||
| Quelle: | immobilienmanager - special Energie , Ausgabe 12-2008 S. 18-20 | ||
| Planen über Ländergrenzen | |||
| Ein neues Fußballstadion für Spartak Moskau
Auf dem Gelände des ehemaligen Tuschinski Flugplatz in der Nähe von Moskau wird nach den Entwürfen der Dortmunder Architekten ar.te.plan GmbH ein neues Fußballstadion mit Multifunktionshalle entstehen. (...) Die Hochtief AG wird das neue Stadion als Generalunternehmer im Auftrag von Spartak Moskau bauen und hat das Ingenieurunternehmen Assmann Beraten+Planen, die u.a. ein Büro in Moskau unterhalten, mit der Generalplanung beauftragt. Neben dem Architekturbüro ar.te.plan wurde Ebert-Ingenieure aufgrund seiner umfangreichen Erfahrungen in der Planung mehrerer WM-Stadien in Deutschland sowie dem vorhandenen Know-how durch russische Bauvorhaben mit der Planung der technischen Ausrüstung beauftragt. Neben der Vertrautheit mit den Strukturen der russischen Behörden ist die örtliche Präsenz überaus wichtig und eine Voraussetzung zum Erhalt der unerlässlichen Planungslizenzen. So war das Moskauer Büro der Ebert-International von Beginn an in den Planungsprozess involviert, denn nicht zuletzt lassen sich so die mit unter sehr langen Genehmigungszeiten durch kontinuierliche Gespräche mit den Behörden wesentlich verkürzen. (...) |
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| Autor: | Uwe Dorn, Ebert-International GmbH & Co. KG, Ebert-Ingenieure GmbH, Leipzig | ||
| Quelle: | TAB, Ausgabe 01-2009, S. 24-30 | ||
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