Presseartikel
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Alles im Fluss an der Isar
Das Betriebsrestaurant Riverside der LHI Leasing in Pullach lädt mit offener Küche und Lounge-Atmosphäre zum Verweilen ein. (...)

"Das Ambiente soll vor allem einen Wohlfühlcharakter ausstrahlen und zu einer Nutzung über die Mittagszeit hinaus einladen. Die Tische und Sitzgelegenheiten sind z.B. bei uns abwechslungsreich gewählt worden. Eckige Tische lösen runde ab, kleine große Einheiten. Bequeme Sitzgelegenheiten laden zur Kommunikation und zum Verweilen ein. Für den schnellen Kaffee gibt es weitere Optionen", erklärt Markus Tust. Der Geschäftsführer des Planungsexperten für Gastronomielösungen Ebert-Project & Design GmbH aus Fürth war mit seinem Team maßgeblich an der Konzeptentwicklung beteiligt. "Wir legen Wert auf Hochwertigkeit in der Präsentation, die adäquat zum individuellen Speisenangebot passen sollte", ergänzt Markus Tust. Hintergrund dieses besonderen Anspruchs war u.a. auch der Umzug der LHI Leasing vom unmittelbaren gastronomischen Umfeld des Münchner Hauptbahnhofs in die Peripherie der Landeshauptstadt mit weniger Restaurants im Umkreis und ohne die fast täglich wechselnden Gastronomiekonzepte der Innenstadt.
 
 
 
Quelle: GV-kompakt 06-2010, S.15-16
 
Die wachsende Bandbreite der Gebäudetypen für LEED-Zertifizierungen
Im Bereich der Nachhaltigkeitszertifizierungen von Gebäuden ist das von USGBC (US Green Building Council) entwickelte LEED (Leadership in Energy and Environmental Design) in Europa und Deutschland ein fester Begriff. Während inzwischen das System LEED-NC, also für Neubauten und Generalsanierungen, sehr bekannt ist und am häufigsten angewandt wird, sind neun weitere LEED-Zertifizierungssysteme entweder auf dem Markt oder in Entwicklung. Diese ermöglichen es u.a. auch, bestehende Gebäude zu zertifizieren und auf die Anforderungen spezieller Gebäudenutzungen, wie Krankenhaus, Schule oder Einzelhandel, einzugehen.

Lesen Sie den ausführlichen Beitrag hier.
 
 
Autor: Jochen Schäfer & Torsten Biernat, Ebert & Baumann Consulting Engineers, Inc , Washington D.C.
Quelle: bauphysik 03-2010, S.167-171
 
Zusammenarbeit mal zwei
Das neue Rettungszentrum des Kreises Soest ist ein Musterbeispiel für Nachhaltigkeit - beim Planen und Bauen wie auch in der Zusammenarbeit von Organisationen mit Sicherheitsaufgaben. Das komplexe Projekt wird als ÖPP realisiert. (...)

Besonderes Augenmerk lag bei dem Pilotprojekt auf der synergetischen Nutzung, der Zukunftsfähigkeit, auf optimalen Prozessabläufen und der Nachhaltigkeit. Für die angepeilte bessere Zusammenarbeit bei allen Aufgaben bildet die Integration der Leitstellen den Schnittpunkt. (...) Durch die Zusammenlegung der verschiedenen Organisationen wird eine signifikante Effizienzsteigerung erreicht. Denn zwischen 35 und 40 Prozent der insgesamt 6000 Quadratmeter Fläche des Rettungszentrums dienen gemeinsamen Nutzungen. (...)
 
 
Autor: Boris Blum, ÖPP und Immobilienmanagement und Richard Weller, Geschäftsführer, makon GmbH & Co. KG, Nürnberg
Quelle: der gemeinderat Ausgabe 07-08/2010, S.10-11
 
Nachhaltiges Bauen wird immer wichtiger
Im Mittelpunkt steht immer noch der Mensch

Nachhaltiges Bauen und Sanieren ist groß im Kommen - das bewies auch die Veranstaltung "GreenBuilding in der Metropolregion Nürnberg", zu der sich am Dienstag im Südpunkt Investoren, Betreiber, Projektentwickler und Architekten zum Erfahrungsaustausch trafen

Green-Building-Zertifikate gibt es mittlerweile viele - Richard Weller von der makon GmbH ist darüber nicht unbedingt erfreut. "Es ist ein richtiger Wust geworden", so Weller. Zwar sei die Gewichtung der einzelnen Faktoren bei den unterschiedlichen Zertifikaten unterschiedlich, doch gehe es immer um die drei Dimensionen der Nachhaltigkeit: Umwelt, Mensch, Wirtschaft. Die Einflussfaktoren auf die Nachhaltigkeit seien der Mensch selbst Energie, Materialien, Nutzung, Infrastruktur, Wirtschaftlichkeit und der Lebenszyklus. Der Nutzen der Zertifikate sei die Transparenz für die Entscheidungsträger: "Zertifikate machen nachhaltiges Bauen sexy. Das ist gut fürs Image und man kann die Gebäude besser verkaufen", stellt Richard Weller fest. (...)
 
 
Autor: Stephanie Siebert
Quelle: www.nz-online.de, 03. Juli 2010
 
Wärmeerzeuger im Doppelpack
Bivalente Heizsysteme

Warum nur auf einen setzen, wenn man die Vorteile mehrerer nutzen kann? (...) In der Vergangenheit kamen bivalente Heizsysteme vor allem da zum Einsatz, wo unterschiedliche Anforderungen an Systemtemperaturen oder Energiemengen bestanden oder aufgrund einer hohen Versorgungssicherheit Redundanzen nötig waren. (...)

"Ohne innovatives Energiekonzept sind die gesetzlichen Anforderungen nur noch schwer zu erreichen", erklärt Markus Faigl, der im Competence Center Nachhaltiges Bauen der Ebert-Ingenieure u.a. moderne Energieversorgungskonzepte erstellt sowie bestehende Energieanlagen im Betrieb optimiert. "Der Markt hat reagiert und viele Heizungsanlagen-Hersteller bieten unterschiedlichste Komplettsysteme aus einer Hand an. Die meisten Anlagen arbeiten auch problemlos und leisten einen wesentlichen Beitrag zu Energiekosteneinsparung und CO2-Reduktion - sofern sie richtig ausgelegt wurden. Regelmäßig gewartet und instand gehalten, sind sie wirtschaftlich." (...)

"Bivalente Heizsysteme werden so dimensioniert, dass für die Grundlast die in der Anschaffung teuere Technologie zum Einsatz kommt und der klassische, in der Anschaffung günstigere Wärmeerzeuger - in der Regel ein Öl- oder Gaskessel - die Spitzenlast bereitsstellt. Einen zweiten Energieträger einzubeziehen, erhöht die Betriebssicherheit und passt die Bedarfsdeckung bei Schwach- und Spitzenlast besser an." (...)
 
 
Autor: Sandra Hoffmann
Quelle: hotelbau, Ausgabe Juli/August-2010, S. 52-55
 
Nachhaltigkeit inbegriffen
Stellt man sich der Herausforderung von Ressourcenschonung und Klimazielen in Zeiten knapper Geldmittel, können Öffentlich-Private Partnerschaften eine Alternative zur konventionellen Beschaffung darstellen. Was vermag sie zu leisten?

(...) Projekte im Rahmen Öffentlich-Privater Partnerschaften (ÖPP) befassten sich grundsätzlich mit den ökonomischen Zielsetzungen der Nachhaltigkeit (Lebenszyklus). Dies führt automatisch zur Abkehr von der kurzfristigen Investitionskostenbetrachtung und zu einer Hinwendung zur Lebenszyklusbetrachtung. Es liegt also nahe, eine belastbare Nachhaltigkeitsbetrachtung in das langfristig ausgerichtete Verfahren eines ÖPP-Modells zu integrieren und somit einen ökonomischen, ökologischen und sozialen Mehrwert zu erzeugen. (...) Beim Modell der Öffentlich-Privaten Partnerschaft werden bereits ohne besondere Mehraufwendungen die Anforderungen der DGNB-Nachhaltigkeitskriterien zu mehr als 60 Prozent erfüllt. Dies liegt insbesondere an der notwendigen Lebenszyklusbetrachtung durch das langfristige und partnerschaftliche Vertragsmodell. Hierdurch wird eine hohe Qualität in der Gestaltung und der technischen Ausrüstung erreicht.

Das hat zur Folge, dass der Ressourceneinsatz in Bau und Betrieb nachhaltig reduziert und die Funktionalität über die Vertragslaufzeit gesichert wird. (...) Ein Zertifikat ist nicht zwingend erforderlich, das damit verbundene Bewertungsverfahren sichert nachweislich jedoch den nachhaltigen Einsatz von Steuergeldern über den gesamten Lebenszyklus - also auch über die Vertragslaufzeit des ÖPP-Vertrages hinaus.
 
 
Autor: Boris Blum, ÖPP und Immobilienmanagement und Richard Weller, Geschäftsführer, makon GmbH & Co. KG, Nürnberg
Quelle: der gemeinderat Ausgabe 05-2010, S.20-21
 
Stimmung wie beim Mondlandeprojekt
Oliver Baumann zur GreenBuilding-Bewegung in den USA

Ökologisches und nachhaltiges Bauen mit GreenBuilding-Zertifikat gilt in den USA mittlerweile als chic, Häuser nachträglich zu dämmen ist nach Aussage von Präsident Obama sogar sexy. (...) "In fünf bis zehn Jahren ist der Vorsprung von Europa auf null zusammengeschmolzen", prognostiziert Baumann im Telefon-Interview (..)

"Es sind die zahlreichen Einzelinitiativen auf Stadt- bzw. Staaten-Ebene, die sich um mehr Klimaschutz durch eine höhere Gebäudeenergieeffizienz kümmern und sich zu einer landesweiten Bewegung entwickelt haben. Das fängt damit an, dass für neue Gebäude eine Zertifizierung nach LEED-Kriterien (LEED, Leadership on Energy and Environmental Design) oder anderen GreenBuilding-Vorgaben zur Vorschrift erhoben haben. Positive Beispiele gibt es in New York, Bosten, Washington/DC, San Francisco, aber auch in Austin/Texas, um nur einige zu nennen. (...)
Die niedrigen Energiekosten sind leider zu oft ein Hemmnis, um die in einem Projekt letztendlich richtigen Maßnahmen umzusetzen. Aber vielleicht liegt die Lösung gerade darin, dass GreenBuilding das Thema nicht nur auf Energieeffizienz reduziert, sondern für jeden etwas dabei ist. (...)
Ich sehe durchaus Vorreiter in der amerikanischen Wirtschaft, die für sich des Themas annehmen, weil sie für sich einen Wettbewerbsvorteil erkennen und mit ihrer Vorreiterrolle andere mitziehen. Beispielsweise Walmart, PNC Bank, das U.S. Department of Energy (DOE), Commercial Building Energy Alliances, McDonald's. Hilton Hotels Corporation (..)
Wir haben in den USA deutlich andere Klimaverhältnisse als in Europa und speziell die hohe Luftfeuchtigkeit in den Sommermonaten darf nicht unterschätzt werden. Sanfte Kühlung oder gar der Verzicht auf aktive Klimatisierung sind beispielsweise hier in Washington keine wirkliche Option. Das soll natürlich nicht heißen, dass Energieeffizienz keine Chance hat, ganz im Gegenteil. Wassergeführte Raumkühlsysteme haben hier zwar noch Innovationscharakter, aber es gibt bereits ausgeführte Raumkühlsysteme haben hier zwar noch Innovationscharakter, aber es gibt bereits ausgeführte positive Projekte. Bei der Sanierung des Constitution Center in Washington mit rund 140 000 m² wurde zum Beispiel komplett auf Chilled Beams in Verbindung mit mechanischer Grundlüftung gesetzt. (...)
 
 
Autor: Interview mit Oliver Baumann; President Ebert & Baumann Consulting Engineers Inc., Washington DB, USA führte Wolfgang Schmid, WS Pressebüro für Technische Gebäudeausrüstung
Quelle: TGA Fachplaner 05-2010, S. 28-31
 
Kommunikation und Therapie
Die Therapeutische Gemeinschaft Jenfeld

Die zur Alida Schmidt-Stiftung gehörige Therapeutische Gemeinschaft Jenfeld in Hamburg versorgt seit mehr als 30 Jahren Menschen, die an Suchterkrankungen leiden. Im Frühjahr 2009 hat die Einrichtung in grüner Umgebung und zentral in Hamburg gelegen ein rundum renoviertes Haus und einen komfortablen Neubau bezogen. Geplant und gebaut wurde es vom Hamburger Büro Reichardt Architekten sowie von Ebert-Ingenieure, ebenfalls aus Hamburg. (...)

Wunsch des Bauherrn war es, die funktional und gestalterisch heterogenen Gebäudeteile, die unterschiedliche Entstehungsjahre haben, formal zu einer neuen Einheit zusammenwachsen zu lassen. Zugleich sollten die bis dahin räumlich getrennten Funktionsbereiche der Vor- und Nachsorge zusammengeführt werden. Weiteres Ziel war es, die Einrichtung zu modernisieren und mit einem größeren Raumangebot auszustatten. Auf diese Weise sollte eine richtungsweisende und modellhafte Therapieeinrichtung geschaffen und die Einrichtung an diesem Standort in Hamburg-Jenfeld gesichert werden. (...)
 
 
Autor: Dr. Torsten Warner, Ebert-Ingenieure GmbH, Hamburg
Quelle: medAmbiente, Ausgabe 2-2010, S. 14-15
 
Effizienz lässt sich planen!
Die Betriebsoptimierung beginnt in der Planung

Ausschlaggebend für die Realisierung eines energetischen Gebäudebetriebs ist nicht nur der Einbau effizienter Anlagenkomponenten. Die Betriebsführung der Anlagen beeinflusst wesentlich den Energiebedarf im laufenden Betrieb. Eine Datenbasis für Betriebsoptimierung soll die Optimierung in der Planung erleichtern. Doch selten bekommt auch der Betreiber ausreichend Informationen um diesen energieoptimierten Betrieb später umsetzen zu können. Durch eine Funktionale Qualitätssicherung in Planung und Betrieb kann dieser Informationsfluss gelingen. (...)

Bisher haben sich Funktionale Qualitätssicherung oder Commissioning in der Planungsrealität nicht durchgesetzt. Im Allgemeinen zeigen Bauherren noch wenig Interesse an zusätzlichen Aufwendungen für die Optimierung des Gebäudebetriebs, da diese erst über die Lifecycle-Diskussion und steigende Betriebskosten neuerdings thematisiert werden. Die Ausarbeitung eines energieoptimierten Betriebskonzepts ist nicht Bestandteil des Planungsumfangs nach HOAI und bedeutet deshalb auf den ersten Blick einen Mehraufwand für die Planer bzw. zusätzliche Kosten für Bauherren. Man hat es hier mit der klassischen Investor-Nutzen-Problematik zu tun. (...) Die Zertifikate für nachhaltiges Bauen tragen zur Neupositionierung und Visualisierung der Mehraufwendungen bei und lassen sich so vermarkten. (...) das Forschungsvorhaben "inProG - interaktive Prognose des Gebäudebetriebs" von Ebert-Ingenieure. Schwerpunkt des Projektes ist die Entwicklung von Planungshilfsmitteln für die Betriebsoptimierung und eine Erweiterung der Datenbasis für Energieeinsparungen durch die Betriebsoptimierung. Auf Basis typischer Raumkonfigurationen und Anlagensysteme werden verschiedene Arten der Betriebsführung durchleuchtet. (...)
 
 
Autor: Ruth David, Ebert-Ingenieure GmbH & Co. KG, Competence Center F&E, München
Quelle: Facility Management, Ausgabe 3/4-2010, S. 42-44
 
Endlich alles unter einem Dach
Neue Unternehmenszentrale der LHI Leasing GmbH in Pullach

Eine kurze Projektdurchlaufzeit, eine Vielzahl von beteiligten Firmen, das Management unzähliger Pläne in verschiedenen Versionen, Protokolle und sonstiger Dokumente sowie die Aufgabenverfolgung sind Faktoren, die auf Planung und Bauausführung einen nicht zu unterschätzenden Einfluss haben. (...) War die LHI Leasing GmbH bisher auf drei Standorte verteilt, so arbeiten seit 23. November 2009 die Mitarbeiter unter einem Dach auf dem ehemaligen Gelände des Bundesnachrichtendienstes in Pullach. Dazu hat das Planungsbüro Mann+Partner Freie Architekten, München und Laupheim, als Generalplaner ein 5-geschossiges Verwaltungsgebäude mit 300 Arbeitsplätzen, Casino und Tiefgarage für den Auftraggeber geplant. Der Entwurf des modernen Verwaltungsgebäudes mit einer Nutzfläche von rund 11 600 Quadratmetern sieht zur Isar hin eine ländliche, gestaffelte kleinteilige Bauweise mit viel Glas und auf der Vorderseite Richtung Wohnbebauung einen städtischen Charakter mit Natursteinfassade vor. (...)

Willkomen im Riverside

Treffender könnte das neue Mitarbeiterrestaurant der LHI Leasing GmbH im schönen Isartal in Pullach bei München nicht bezeichnet werden. Das von Ebert-Project & Design entwickelte Gastronomiekonzept besticht durch maximale Offenheit und moderne schlichte Eleganz. Grundlegende Zielsetzung der Konzeption durch EB-P&D für das Riverside war die Entwicklung einer Gastronomie, die offen zeigen will, was in ihr steckt und in keinster Weise Erinnerungen an eine Kantine weckt. Der komplette Küchenbereich ist deshalb vom Restaurant einsehbar, gliedert sich fließend in den Gastbereich ein und schafft grenzenloses Vertrauen. (...)
 
 
 
Quelle: BAYERISCHE STAATSZEITUNG, 01. April 2010 - Ausgabe 13-2010, S. 18
 
Wärmeerzeuger im Doppelpack
Bivalente Heizsysteme

Warum nur auf einen setzen, wenn man die Vorteile mehrerer nutzen kann? Schon seit geraumer Zeit kommen zur Heizung und Warmwasserbereitung immer mehr bi-, teils sogar multivalente Systeme zum Einsatz. Statt einem sind hier mindestens zwei oder mehrere Wärmeerzeuger miteinander gekoppelt. Die Kombinationsmöglichkeiten sind ebenso vielfältig wie die Vorteile, aber: Fachgerechte Planung ist gefragt.

In der Vergangenheit kamen bivalente Heizsysteme vor allem da zum Einsatz, wo unterschiedliche Anforderungen an Systemtemperaturen oder Energiemengen bestanden oder aufgrund einer hohen Versorgungssicherheit Redundanzen nötig waren. Populäre Einsatzgebiete waren Industriebetriebe oder Liegenschaften mit hohem Wärmeverbrauch wie Kliniken, Flughäfen oder Justizvollzugsanstalten. Nachdem die Energiepreise in den letzten Jahren rapide in die Höhe geschnellt sind und infolge zunehmender Umweltprobleme das ökologische Bewusstsein gestiegen ist, wurde in den letzten Jahren jedoch eine Vielzahl an bivalenten Heizsystemen im gesamten gewerblichen und privaten Bereich installiert. Schrittmacher der Entwicklung ist nicht zuletzt die Einführung des Erneuerbare-Energien-Wärme-Gesetzes (EEWärmeG 2009). (...)

"Ohne innovatives Energiekonzept sind die gesetzlichen Anforderungen nur noch schwer zu erreichen", erklärt Markus Faigl, der im Competence Center Nachhaltiges Bauen der Ebert-Ingenieure u.a. moderne Energieversorgungskonzepte erstellt sowie bestehende Energieanlagen im Betrieb optimiert. (...)

Wie viel teuerer bivalente Heizsysteme im Vergleich zu herkömmlichen fossilen sind, lässt sich pauschal nicht beantworten, jedoch sind neben den Investitions- die Betriebskosten zu betrachten. Da sich die Systemtechnologien deutlich unterscheiden, legt Faigl eine Lebenszykluskosten-Betrachtung über einen Nutzungszeitraum von z. B. 15 Jahren nahe. (...)
 
 
Autor: Sandra Hoffmann
Quelle: Der Facility Manager, Ausgabe 04-2010, S. 28-30
 
Ein Krankenhaus aus einem Guss
Die Erweiterung der Kliniken Dr. Erler ist abgeschlossen

Die aus den 1960er Jahren stammende Klinik "Am Kontumazgarten", ursprünglich schon als operative Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädie konzipiert, wurde 1989 von zwei Kliniken genutzt: den Kliniken Dr. Erler mit 198 Betten in Nürnberg sowie 45 Betten in Ellingen und der 4. Medizinischen Klinik der Stadt Nürnberg mit 179 Betten. (...)

Im Rahmen der Zielplanung kristallisierte sich eine Realisierung des Projektes in mehreren Bauabschnitten, bei laufendem Krankenhausbetrieb heraus, die die Kliniken Dr. Erler über Jahre zu einer Dauerbaustelle werden ließen. Maßgeblich am Aus- und Umbau der Kliniken Dr. Erler beteiligt war das Planungsbüro Ebert-Ingenieure, Nürnberg, und zwar in allen Gewerken der technischen Gebäudeausrüstung. (...)

Nach Fertigstellung der drei Bauabschnitte ist am Standort Kontumazgarten in Nürnberg ein leistungsfähiges Krankenhaus entstanden, das den Anforderungen an die zukünftige Krankenhausentwicklung gerecht wird. Das Ergebnis zeigt, dass unter Verwendung vorhandener Bausubstanz und bei laufendem Krankenhausbetrieb eine Erweiterung und Sanierung von Krankenhausflächen möglich und zielführend ist.

Die Kliniken Dr. Erler stellen sich nach der Erweiterung und der Gesamtsanierung als "Krankenhaus aus einem Guss" dar. Neben der Funktionalität und dem Zusammenspiel der einzelnen Funktionsbereiche stand ein hoher gestalterischer Anspruch an das Umfeld für die Patienten und die sorgfältige Gestaltung der Arbeitsplätze im Mittelpunkt der Planung und Ausführung.
 
 
 
Quelle: BAYERISCHE STAATSZEITUNG, 26. März 2010 - Ausgabe 12-2010, S. 18
 
Frisch aufgetischt
Die Erweiterung des Speisenausgabebereichs brachte den gewünschten Erfolg: Das Betriebsrestaurant der Finanz Informativ in Münster erhielt nach dem Umbau und einer völlig veränderten Speisenpräsentation ein neues Gesicht - und wird mit steigenden Essensteilnehmerzahlen belohnt. (...)

Zentraler Treffpunkt Inmitten des lichtdurchfluteten Gebäudes der Finanz Informatik Münster wartet seit dem Umbau im letzten Jahr mit dem vom Ebert-Project & Design geplanten Betriebscasino ein beliebter Anziehungspunkt auf die rund 1.000 Mitarbeiter und Gäste des Unternehmens. Nachdem sich die Geschäftsleitung der Finanz Informatik zur Investition in ihr Betriebsrestaurant entschlossen hatte, war der Startschuss für die Bauarbeiten gefallen. Mit einer einem großer Erker ähnelnden Erweiterung des Speisenausgabenbereichs entstand genügend Platz für eine neue, moderne und ansprechende "Food Hall". (...)

Optimale Präsentation Nachdem klar war, welche konzeptionelle Ausrichtung die Küche mit dem Umbau bekommen sollte, kam die technische Umsetzbarkeit auf den Prüfstand. "Für die Realisierung des entwickelten Konzepts zur ansprechenden Präsentation der Speisen haben wir eine Vielzahl an Systemenauf ihre flexiblen Einsatzmöglichkeiten gestestet", erzählt Thomas Mertens, zuständiger Projektleiter von Ebert-Project & Design, Fürth. Wichtige Entscheidungskriterien waren neben den variablen, schnellen Umbaumöglichkeiten die dazugehörige Beleuchtungstechnik, die Energieeffizienz der Geräte, die Kombination aus Klimatechnik und Erhitzung sowie die unkomplizierte Reinigung. (...)
 
 
Autor: Cornelia Czermak
Quelle: GVmanager, Ausgabe 03-2010, S. 26-27
 
Hier funkt's Frische
Das neue Mitarbeiterrestaurant des Südwestrundfunks im Funkhaus in Stuttgart ist seit Ende 2009 "auf Sendung". Für die bis zu 1.200 Gäste öffnet sich täglich eine offene Buffetlandschaft, die an Vielfalt und Firsche kaum zu toppen ist. Das Gesamtkonzept bietet Lernstoff für moderne Prozesse.

Wer das neue SWR-Mitarbeiterrestaurant erstmals betritt, reibt sich die Augen. So etwa sieht ein Wunschrestaurant zur Mittagszeit aus: Themeninseln mit freundlichen Köchen, die à la minute zubereiten, reiche Auswahl an Salaten und Gemüse, schickes Design und modernes Ambiente. Das offene Marktplatzkonzept setzt Maßstäbe für eine Art Erlebnisgastronomie, die sich auf den Gast konzentriert und dafür nur so viel Küche wie nötig bereitshält. (...)

"Die besondere Herausforderung bei der Planung und Umsetzung waren die Komplexität des denkmalgeschützten Gebäudes mit seinen Sendestudios im Geschoss darunter und den Flächen der Küche und dem Gastraum auf zwei Ebenen - und alles bei laufendem Betrieb", fasst Marion Gerlach, Projektleiterin bei Ebert-Project & Design , die Herausforderungen zusammen. Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Viele Detaillösungen wurden auf die spezifischen Bedürfnisse des Betriebs zugeschnitten oder neu entwickelt. Ein flächenoptimiertes Raumkonzept im Funktionsbereich ermöglicht den großzügigen Frische-Treffpunkt und modernes Frontcooking im Sichtbereich des Gastes. Gleichzeitig erwartet den Gastronomiemitarbeiter ein zeitgemäßer Arbeitsplatz mit moderner, flexibler Gerätetechnik direkt am Point of Sale, im Vorfertigungsbereich und an den Kassen. (...)
 
 
 
Quelle: gv-praxis, Ausgabe 03-2010, S. 22-25
 
Der Tower 185 - zweimal auf dem Prüfstand
Ein Projekt der Vivico Real Estate

(...) Aufgrund des hohen internationalen Bekanntheitsgrades von LEED hat sich der Bauherr für eine Zertifizierung des Tower 185 nach dem LEED-Standard des US Greeen Building Council entschieden. Wegen der zeitlichen Überschneidung der Planungsphase mit der Pilotphase des DGNB-Gütesiegels lag es aufgrund der Unternehmensphilosophie des Bauherren nahe, den Tower 185 auch nach DGNB zu bewerten. Als eines der ersten Gebäude in Deutschland wurde der Tower 185 von zwei Zertifizierungssystemen parallel beurteilt, so dass die Einstufung der beiden Zertifizierungssysteme und die spezifischen Anforderungen im direkten Vergleich analysiert und gegenübergestellt werden können.

Zwei mit einem Ziel Beide Zertifizierungssysteme für nachhaltige Immobilien, LEED und DGNB, bieten einen detaillierten Leitfaden, welcher die wesentlichen Nachhaltigkeitskriterien beschreibt, die Umsetzung messbar aufzeigt und die Anforderungen an die Dokumentation zur Vergabe eines Zertifikates eindeutig definiert. (...)

Zertifizierungsverfahren beeinflussen nur in einem begrenzten Rahmen den Standard von Neubauvorhaben. Diese Label sind vor allem als ein Instrument zu sehen, um die Prozess- und Bauqualität von Gebäuden transparenter zu machen. Folgerichtig werden Zertifikate zukünftig vermehrt als ein weiteres gutes Vermarktungsinstrument bei Verkauf und Vermietung eingesetzt werden. (...)

Die hervorragende Einstufung des Tower 185 bei den Systemen mit Gold bei LEED und Silber beim DGNB-Gütesiegel zeigt die hohe Wertigkeit im nationalen und internationalen Vergleich auf. Der Zertifizierungsaufwand bei beiden Systemen für dieses Objekt ist trotz landesspezifischer Anforderungen vergleichbar. (...) Bei beiden Systemen wird schon allein durch die Diskussion der umfangreichen Nachhaltigkeitskriterien im Planungs- und Bauprozess, das Bewußtsein der Beteiligten von Bauherren, Projektsteuerer, Planer bis zum Bauunternehmen für eine nachhaltige, qualitativ hochwertigere Immobilie gefördert. (...)
 
 
Autor: Jens Arndt, omniCon Gesellschaft für innovatives Bauen mbH, Frankfurt, Thilo Ebert, Ebert-Consulting Group GmbH & Co. KG, Nürnberg
Quelle: DBZ, Ausgabe 3-2010, S. 68-71
 
Die USA auf dem Weg zum Null-Energie-Haus
Energieeffizientes Bauen für die Zukunft

(...) Im August 2008 hat das U.S. Department of Energy (DOE) die Commercial Buildings Initiative (CBI) gestartet, mit deren Hilfe bis zum Jahr 2025 Netto-Null-Energie-Gebäude in den USA bis zur Marktreife entwickelt werden sollen. Diese Initiative ist die Basis, um das hochgesteckte Ziel der US-Regierung zu verwirklichen, das Netto-Null-Energie-Gebäude bis zum Jahr 2030 zum Standard zu machen.

Weitere US-Initiativen für Energieeffiziente Gebäude
  • ASHRAE's Building EQ Program
    Die American Society for Heating, Refrigerating and Air-Conditioning Engineers (ASHRAE) hat im November 2009 das neue Energie-Label Building Energy Quotient (Building EQ) als Pilot-Programm ins Leben gerufen. (...) Ziel ist die Vergleichbarkeit von ähnlichen Gebäuden unter einheitlichen Randbedingungen. ASHRAE ist mit diesem Label der U.S. Regierung zuvorgekommen, die seit einiger Zeit an einem entsprechenden Gesetz arbeitet. (...)
  • AIA 2030 Challenge
  • Transatlantic Climate Bridge

Die Zukunft der GreenBuilding-Zertifizierung
  • LEED 2009 und LEED 2012
    (...) Mit der aktuellen Version, die 2009 auf den Markt kam, wurden die verschiedenen Systeme vereinheitlicht und die Gewichtung der einzelnen Kriterien neue bewertet. (...) Derzeit arbeitet das USGBC mit zahlreichen ehrenamtlichen Mitgliedern bereits and der Version LEED 2012. Eine maßgebliche Änderung wird sein, dass die tatsächliche Performance von Gebäuden in die Bewertung mit einfließen wird, anstatt wie bisher lediglich Zielwerte aus der Planung.
  • Die Living Building Challenge - Ein Zertifikat der 3. Generation Dieses vom International Living Building Institute (ILBI) in Seattle entwickelte Zertifizierungsprogramm behauptet von sich selbst, der am weitesten fortgeschrittene Maßstab für Nachhaltigkeit im Bausektor zu sein und deckt alle Gebäudetypen an (...)

 
 
Autor: Oliver Baumann, Ebert & Baumann Consulting Engineers, Inc., Washington
Quelle: TAB Ausgabe 03-2010, S. 54-58
 
Fit für ein neues Jahrzehnt
Modernisierung Freiheitshalle Hof

Nach über 35-jähriger Betriebszeit ist die Freiheitshalle Hof in die Jahre gekommen. Mit Hilfe einzelner Baumaßnahmen konnte zwar der Betrieb immer wieder aufrechterhalten werden, aber langfristig war eine grundlegende Modernisierung unumgänglich. Deshalb entschloss sich die Stadt Hof 2007, das Projekt in Eigenregie in Angriff zu nehmen, um die für das kulturelle Leben der Stadt und ihres Umfeldes wichtige Veranstaltungsstätte zukunftstauglich zu machen.

Die kulturellen Lebensadern der Städte

Abseits der neuen Multifunktionsarenen wie der O2-World in Berlin, den großen Fußballarenen und anderer Prestigeobjekte mit den Namen großer Investoren, Sponsoren und Vereine gibt es über die gesamte Republik verteilt eine Vielzahl an Hallen kleinerer und mittlerer Größe mit einer Nutzfläche von 1.000-5.000 m². Diese vielerorts zu findenden Stadthallen sind inzwischen zumeist in die Jahre gekommen und stellen die Kommunen angesichts knapper Kassen vor echte Herausforderungen. Meist in den 70er Jahren erbaut, haben sie trotz der durchgeführten Teilsanierungen ihre besten Zeiten hinter sich und werden heutigen Anforderungen eines modernen Veranstaltungsmanagements weder in Design noch in Ausstattung und Technik gerecht. (...)

Das Technische Gesamtkonzept

Wesentliche Bestandteile des Sanierungskonzepts sind eine neue Dachkonstruktion, eine neue Raumhöhe und ein flexibles Raumkonzept. (...)Gleichzeitig rangieren das Thema Energieeffizienz und die optimierte Anlagenabstimmung mittels Gebäudeautomation ganz oben auf der Prioritätenliste der Sanierung. Um die Halle auch betriebswirtschaftlich konkurrenzfähig zu machen, wurden als erstes die Betriebskosten analysiert und hieraus Energieversorgungsvarianten konzipiert. (...)

Den Bauverlauf in Hof können Interessenten über eine Webcam verfolgen.
 
 
Autor: Heike Schlappa, EB - Partner GmbH & Co. KG, Nürnberg
Quelle: Beratende Ingenieure, Ausgabe 1/2-2010, S. 30-33
 
Elegant und offen
Treffender könnte das neue Mitarbeiterrestaurant der LHI Leasing GmbH im Isartal in Pullach bei München nicht heißen: Riverside. Das Gastronomiekonzept besticht durch abwechslungsreiche Food-Offerten, schickes Ambiente und die transparente Aufteilung der Räume. Für Campus Catering ist es das erste Objekt.

(...) die Auflage für die Planer, so erzählt Markus Tust, Geschäftsführender Gesellschafter Ebert-Project & Design, Nürnberg, war: "Alles, nur keinen Kantinencharakter sollte das neue Gastronomiekonzept ausstrahlen." Und weiter: "Grundlegende Zielsetzung der Konzeption war die Entwicklung einer Gastronomie, die offen zeigen will, was in ihr steckt." Der komplette Küchenbereich ist deshalb vom Restaurant einsehbar, gliedert sich fließend in den Gastbereich ein "und soll Vertrauen schaffen".Das Konzept ist hochgradig kompakt (...)
 
 
 
Quelle: gv-praxis, Ausgabe 02-2010, S. 21-23
 
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